Vox Concept: Stauraum für 55-Quadratmeter-Wohnungen

Das Problem: Stauraum frisst Laufwege

In einer 55-Quadratmeter-Wohnung mit 2,50 Meter Deckenhöhe bleibt für Schränke oft nur die Schmalseite des Flurs. Standardregale mit 60 Zentimetern Tiefe ragen dort in den Durchgang; jede zusätzliche Tür verschärft den Konflikt. Wer Stauraum braucht, verliert Bewegungsfläche.

Die Folge ist kein reines Platzproblem, sondern ein Alltagsproblem: Türen lassen sich nur halb öffnen, Staubsauger und Wäscheständer blockieren Wege, und die Wohnung wirkt trotz Ordnung voll. Genau hier setzen flachere Möbelsysteme an.

Die Ursache: Tiefe als versteckter Kostenfaktor

Viele Schrankwände sind für 60 bis 65 Zentimeter Tiefe konstruiert, weil Kleiderbügel quer hängen. In Flur und Wohnzimmer ist diese Tiefe selten nötig. Sie kostet jedoch Wandabstand, Licht und Bewegungsraum. Ein Regal mit 40 Zentimetern Tiefe gewinnt pro Meter 20 Zentimeter Laufweg zurück.

Bei einer Raumbreite von 3,20 Metern sind das über sechs Prozent nutzbare Fläche. Der Effekt ist größer als der Zahlenwert vermuten lässt, weil Türen und Heizkörper ohnehin Abstand verlangen.

Die Lösung: Modulare 40-Zentimeter-Regale von vox

Die Möbelserie Concept von vox setzt auf Regale, Sitzbänke und Sideboards mit geringerer Tiefe. Die Module lassen sich stapeln und seitlich kombinieren; offene Fächer wechseln mit geschlossenen Türen. Dadurch entsteht Stauraum, ohne dass die Wand wie ein geschlossener Block wirkt.

Für Flure eignen sich schmale Regale mit 40 Zentimetern Tiefe, für Wohnzimmer Sitzbänke mit Bettkasten. Wer Bücher und Aktenordner mischt, sollte die Fachhöhe vor dem Kauf prüfen: Ordner brauchen mindestens 32 Zentimeter Innenhöhe, damit sie nicht schräg stehen.

Montage und Alltag: Was nach sechs Monaten zählt

Die Montage erfolgt wandgestützt; bei Mietwohnungen ist eine Befestigung an tragenden Wänden oder mit geeigneten Dübeln Pflicht. Ein einzelnes 80-Zentimeter-Modul trägt je nach Ausführung etwa 20 bis 30 Kilogramm. Schwere Ordner gehören deshalb in die unteren Fächer, leichte Deko nach oben.

  • Vorteil: 20 Zentimeter mehr Laufweg pro Meter im Vergleich zu 60 Zentimetern Tiefe.
  • Grenze: Kleiderschränke bleiben tiefer, weil Bügel quer hängen.
  • Prüfpunkt: Rückwand, Fachböden und Wandbefestigung vor dem Aufbau kontrollieren.

Das Ergebnis: Weniger Möbel, mehr nutzbare Fläche

In einer 55-Quadratmeter-Wohnung lässt sich mit flacheren Modulen ein zusätzlicher Schrankmeter ersetzen, ohne den Flur zu verengen. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Fächer, sondern die Tiefe und die Position der Türen. Wer vor dem Kauf den Grundriss aufzeichnet und die benötigte Innenhöhe prüft, vermeidet Fehlkäufe.

Die Marke vox bietet dafür ein nachvollziehbares System, allerdings nur, wenn die Module zur Raumhöhe und zum Nutzungsprofil passen. Ein 40-Zentimeter-Regal ist kein Allheilmittel für jede Wand; es löst ein konkretes Problem: Stauraum in schmalen Zonen.